Wessobrunner Baumgeschichten

Eine Führung rund um die Tassilolinde und das Kloster Wessobrunn

Liebe Naturgartenfreunde,

Meine bäuerlichen Wurzeln haben mir früh die Liebe zur Natur, zu Kräutern, Blumen und Stauden beschert. Im idyllischen Voralpenland führe ich Sie durch duftende Kräutergärten und zu alten, sagenumwobenen Bäumen. Auch in meinem privaten Bauerngarten können Besucher gerne einen Blick hinter den Zaun werfen.
Ich führe hier!

Christine Stedele

Ich freue mich auf Ihren Kontakt:

Christine Stedele
Bergstraße 23
86911 Dießen-Obermühlhausen

Telefon: 0 81 96 – 99 95 79
E-Mail: kraeuter.stedele@yahoo.de
Website: www.HerbaLicca.de

Über den Garten

„Langsam streifte ich nun durch den Garten und erkannte Bäume wieder, wie man alte Freunde wiedererkennt, Bäume und Säulen, Treppchen und Mauerreste; zuletzt kam  ich zu dem Tor, hinter dem die Heiligen Quellen“ lagen“ (aus Die gläsernen Ringe“ von Luise Rinser, in dem sie ihre Kindheit im Kloster Wessobrunn beschreibt)
Das kleine Dorf Wessobrunn im Landkreis Weilheim-Schongau kann auf eine beeindruckende, mehr als 1.250 jährige Geschichte zurückblicken.
Bekannt ist es vor allem durch den Wessobrunner Stuck und seine berühmten Stukkateure sowie das Wessobrunner Gebet“, das älteste deutsche Schriftdenkmal aus dem Jahre 814 n. Chr.
All dies geht der Legende nach zurück auf die Gründung des Klosters im Jahre 753 n. Chr. Damals ging Herzog Tassilo mit seinen beiden Jagdgehilfen in den ausgedehnten Wäldern zur Jagd.

Die „Mariengrotte“

Nachts schlugen sie ihr Lager unter einer Linde auf. Im Traum erschien dem Herzog ein Engel, der über drei kreuzförmig angeordneten Quellen an einer Himmelsleiter herabstieg. Am Morgen schickte der Herzog seinen Gehilfen Wezzo aus, um diese Quellen zu finden. Und tatsächlich entdeckte Wezzo die Wasserstellen nicht weit entfernt. Daraufhin gründete Herzog Tassilo das Kloster Wessobrunn, das seit dieser Zeit  eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich gebracht hat.

Die mächtige Tassilolinde“ steht heute noch und ist Ziel der Naturführung durch die Wesssobrunner Flur und das Klostergelände.

Wir besuchen bei der Führung Wessobrunner Baumgeschichten“ aber nicht nur die alte Linde: auch mächtige Eichen, finstere Eiben und andere Baumveteranen warten am Wegesrand. Wir hören Geschichten aus der Mythologie und lauschen den jahrhundertealten Riesen. Vielleicht können wir ihre Botschaften anschließend besser verstehen?

Tassilolinde im Frühling
Der Weg zurück führt uns durch das Klostergelände zu den heiligen Quellen und dem Gebetsstein unter einer Dorflinde, auf dem das Wessobrunner Gebet eingemeißelt ist.
Die Klosteranlage gehört heute der Naturkosmetikfirma Martina Gebhardt, die dort im klösterlichen Garten die Rohstoffe für ihre Demeter-zertifizierten Kosmetikserien anbaut. Der prächtige Prälatentrakt mit dem berühmten Jagdsaal kann im Rahmen von Führungen durch die Pfarrgemeinde Wessobrunn weiterhin besichtigt werden.
Wegstrecke ca. 1 km, festes Schuhwerk erforderlich, nicht barrierefrei, öffentl. WC vorhanden.
Die Naturführung kann ganzjährig gebucht werden.

Termine

Keine Ergebnisse gefunden

Die angefragte Seite konnte nicht gefunden werden. Verfeinern Sie Ihre Suche oder verwenden Sie die Navigation oben, um den Beitrag zu finden.

Führungen in diesem Garten

Öffentliche Führung Wessobrunner Baumgeschichten“
  • Öffentlich Führung
  • Einzelanmeldung möglich
  • Dauer ca. 90 Minuten

5€

pro Person

Gruppenführung „Wessobrunner Baumgeschichten“
  • Führung für Gruppen Wessobrunner Baumgeschichten“
  • Dauer ca. 90 Minuten

80€

Gruppen von 8 – 25 Personen

Lage

Das kleine Dorf Wessobrunn liegt im oberbayerischen Voralpenland, eingebettet in sanfte Hügel.
Der Pfaffenwinkel und das Fünfseenland sind nur einen Katzensprung entfernt.
Wessobrunn erreichen Sie am besten mit dem Auto. Es liegt an der Staatsstraße zwischen Weilheim und Landsberg a. Lech.

Bayerns Gartenschätze entdecken mit den Gästeführern „Gartenerlebnis Bayern“

© 2018 IG Gästeführer „Gartenerlebnis Bayern“

Bleiben Sie in Kontakt

Pin It on Pinterest