Landhausgarten in Tiefengrün

Historischer Garten in Oberfranken

Hallo & Herzlich Willkommen!

Mit dem Garten leben: Als ich vor etwa zwanzig Jahren die Vielfalt und das Potential meines Gartens erkannte, wurde mir das ein Bedürfnis.

Die unendliche Fülle des Wachstums, teils mit und teils ohne Pflege, zeigt die Lebendigkeit des Gartens. Wie er sich im Lauf der Jahre und Generationen verändert, ist Beitrag der Menschen, die ihn gestalten. Es bereitet Freude zu sehen, wie sich meine Arrangements rund um unseren historischen Vierseithof einfügen, entwickeln und mir immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

Ich freue mich auf Sie!

Ich führe hier!

Helge Bunzmann

Über den Garten

Der Ortsname lässt es bereits vermuten: Wenn man hierherkommt, begibt man sich auf eine Reise tief ins Grüne. Hier im nordöstlichen Oberfranken, zwischen den Ausläufern des Fichtelgebirges und des Thüringer Waldes, schlängelt sich die Saale entlang der ehemaligen Grenze durch dichtbewaldete und tiefgrüne Hügellandschaften. „Das Grüne Band“, so nennt man die unter Schutz gestellten Uferstreifen entlang des Saale-Rad-Wanderweges. Dort wachsen wilde Orchideen und der flache, gewundene Flusslauf der Saale ist ein Paradies für alle, die Natur abseits des Massentourismus erleben wollen. Hier kommen Wanderer auf ihre Kosten. Nicht nur zu Fuss, sondern auch per Kanu oder per Rad lässt sich diese Gegend erkunden. In diesem verträumten tiefgrünen Landstrich gibt es ein Kleinod zu entdecken: Im kleine Ort Tiefengrün, der gerade mal 450 Einwohner zählt und von Wiesen, Wäldern und Feldern umgeben ist, liegt der Landhausgarten Bunzmann. Im Dorfzentrum, von der Strasse durch eine einladende, von hohem Bäumen gesäumte Auffahrt getrennt, ist der Landhausgarten seit vielen Jahren ein Anziehungspunkt für Gartenliebhaber.

Romantische Wege durch den historischen Landhausgarten

In den Sommermonaten bietet die Hausherrin Helge Bunzmann Führungen durch Ihren Landhausgarten an. Mit Herzblut erläutert sie die vielseitig gestalteten Gartenbereiche entlang der romantischen Pfade durch den Hauptgarten und die weitläufigen Aussenlagen. Dabei erfahren die  Gartenbesucher einiges über die Geschichte des historischen Hofes und die Enstehung und Entwicklung des Landhausgartens.

Besucher verweilen im geschützten Innenhof

Ein mehr als 100 Jahre altes Birnenspalier mit seltenen Sorten,  150 verschiedene Rosensorten, sehr alte ebenso wie neuen Züchtungen, verschiedenste Clematen und abwechslungsreich gestaltete Hecken sind nur einige Besonderheiten, die der Landhausgarten bietet. Von den rund 10.000 qm Grünflächen, die den denkmalgeschützten Hof umgeben, sind ca. 4000 qm als Garten gestaltet, teils umhegt, teils als Landschaftsgarten. Obstwiesen und ein kleines Laubwäldchen mit Grillplatz bereichern das Anwesen. Auch wer konkrete Tipps zu Bepflanzung, Gartengestaltung, Schnitt und Pflege möchte, kommt bei der passionierten Gärtnerin und Gästeführerin nicht zu kurz. Gerne teilt sie ihren grossen Erfahrungsschatz und weiss dabei auch so manche Anekdote aus der Geschichte des Gartens zu erzählen.

Der Landhausgarten im Wechsel der Jahreszeiten

Bei der Gestaltung ihres Gartens spielt für Helge Bunzmann Nachhaltigkeit eine grosse Rolle. Immer sind es die Abfolge der Jahreszeiten und der natürliche Lauf der Natur, an denen sie sich orientiert. So integriert sie z. B. Totholzbäume in die Gartengestaltung, die Lebensraum für Buntspechte bieten, und gestaltet Hecken, in denen Bienen im Sommer Nahrung und Igel im Winter ein zu Hause finden. Am Naturteich im Aussengarten kann man, auf einer Steinbank sitzend, beobachten, wie Libellen über das Wasser flitzen. Im Frühjahr ist dort oft eine Wildentenmutter mit Küken anzutreffen, im Sommer geben Frösche ein abendliches Konzert. Hier kann man noch Sommerfrische im ursprünglichen Sinn des Wortes erleben.

Jedes Jahr am letzten Samstag im Juni findet ein Sommerfest im Landhausgarten statt, das zahlreiche Besucher anlockt. Neben kulinarischen Köstlichkeiten gibt es Führungen zur  Obstbaumpflege, zum Thema Rosen und ihre Begleiter und zur Clematis. Am darauffolgenden Tag der offenen Gartentür des Landkreises ist der Landhausgarten ebenfalls für Besucher geöffnet.

Der Landhausgarten hat zu jeder Jahreszeit seine Reize.

Aber der Landhausgarten ist zu jeder Zeit reizvoll, selbst im Winter, wenn dicke Schneehauben auf Bäumen, Sträuchern und Gartenbänken sitzen. Deshalb kommen viele der Besucher auch immer wieder nach Tiefengrün, um den Garten im Wechsel der Jahreszeiten zu erleben. Und nach einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft kehrt man vielleicht noch im nahegelegenen Gasthaus zur Hulda ein, wo es fränkische Landmannskost zu fairen Preisen gibt.

Termine

Ein Abend rund um die Rose

Ein Abend rund um die Rose

Fast schon traditionell findet im Juni der „Rosenabend“ im Garten der Familie Steinmetz statt. Mit dabei die „Natur-und Gartenfreunde“ ...

Tag der offenen Gartentür

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Landgarten Himmelstadt öffnet seine Pforte und lädt alle Gartenbesucher zum Bummeln und Verweilen ein. Genießen Sie die zahlreichen ...

Gartenführung für jedermann

Gartenführung für jedermann

An diesem Augusttag, um 16 Uhr, besteht für Einzelpersonen und Kleingruppen die Möglichkeit, bei einer offenen Führung, den Landgarten ...

Gärten bei Nacht erleben

Gärten bei Nacht erleben

Gleich mehrere Gärten in Himmelstadt laden an diesem Abend zu einem nächtlichen Bummel durch die illuminierten Gartenanlagen ein. ...

Führungen in diesem Garten

Einzel- und Gruppenführungen

  • Dauer inklusive kleiner Pause: ca. 2 Stunden
  • Jede weitere Person: 4 €
  • Im Preis inbegriffen ist ein Erfrischungsgetränk.
  • Optional buchbar sind Kaffee und Kuchen oder eine fränkische Brotzeit, die Sie im Anschluss an die Führung auf der schattigen Terrasse genießen können. (Preis p.P.: 6 €)

60€

Gruppenpreis (bis 10 Personen)

Lage

Tiefengrün liegt im nordöstlichen Oberfranken, zwischen den Ausläufern des Fichtelgebirges und des Thüringer Waldes. Hier schlängelt sich die Saale entlang der ehemaligen Grenze durch dichtbewaldete und tiefgrüne Hügellandschaften. „Das Grüne Band“, so nennt man die unter Schutz gestellten Uferstreifen entlang des Saale-Rad-Wanderweges.

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