Mein schöner Bauerngarten

und seine bunte Blumenpracht

Hallo liebe Gartenliebhaber,

aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof hatte ich schon von Kindheit an viel Kontakt zu Pflanzen und Tieren. In jungen Jahren habe ich einen kaufmännischen Beruf erlernt, dann eine Landwirtschafts-Lehre absolviert und ein 3-semestriges Hauswirtschafts-Studium abgeschlossen. Seit 40 Jahren bin ich auf unserem Bauernhof tätig, in Haus und Garten, Feld und Wald.
Von 2004-2006 habe ich einen Lehrgang zur Gartenbäuerin mitgemacht. Seitdem biete ich auch Vorträge zu Gartenthemen an. 2013 besuchte ich an der Gartenakademie in Veitshöchheim die Weiterbildung zur „Gästeführerin Gartenerlebnis Bayern“. Um auf dem Laufenden zu sein, nehme ich regelmäßig an Aufbauseminaren für Gartenpfleger auf Bezirksebene teil.
Ich liebe meinen Beruf, die Arbeit in der Natur, meinen Garten in seiner Vielfalt und ich liebe meine schöne Oberpfälzer Heimat.

Ich führe hier!

Irmgard Popp

Ich freue mich auf Ihren Kontakt:

Irmgard Popp
Bachstr. 4 Hausen
92289 Ursensollen

Telefon: 0 96 28 – 6 73
Fax: 0 96 28 – 92 92 34
E-Mail: Irmgard.Popp@directbox.com

Über den Garten

Bunte Blumenpracht
Im Naturpark Hirschwald, den grünen Herzen der Oberpfalz, liegt das kleine Dorf Hausen im romantischen Hausner Tal. Hier zeigt auf ihrem viehlos bewirtschafteten Bauernhof die Gartenbäuerin Irmgard Popp ihren Gästen gerne ihre Gartenschätze.
Am Gartenzaun – selbstgebaut mit Holz aus dem eigenen Wald – blühen den ganzen Sommer über Blumen. Stauden wie die Pfingstrosen, Margeriten, Phlox und viele andere, die jedes Jahr von neuem austreiben und von Jahr zu Jahr größer und schöner werden. Zweijährige – das romantische Vergissmeinnicht, blau leuchtende Akelei, die duftende Nachtviole, Bartnelken in dicken Polstern und das seltene Immenblatt – dürfen stehen bleiben, wo sie sich ausgesät haben.
Gleich am Eingang rankt die Kletterrose ‚Sympathie‘ zum Willkommen. Namen wie ‚Ave Maria‘ und ‚Schwarze Madonna‘ lassen die Liebe der Gärtnerin zu Marienpflanzen erkennen. Dazu gehören neben den Rosen Madonnenlilien, Marienblatt und Mariendistel und viele andere. An einem Gerüst wuchern Kletterrosen, den Rosenbogen – selbst gebaut mit Holz aus dem eigenen Wald – teilt sich die altbekannte Rose ‚New Dawn‘ mit der üppigen Clematis ‚Etoile Violette‘. Lücken in den Beeten werden gerne gefüllt mit einjährigen Blumen. 

Die Rose „Amadeus“ begrüßt die Besucher gleich am Eingang.

Die zieht die Gartenbäuerin aus Samen selbst, bereits im Januar ist der erste Saattermin. Wunderblumen, die ihre Farbe wechseln, Gauklerblumen mit lustigen Flecken, die blaue Wachsblume, Mandelröschen und Bechermalven leuchten zwischen Gemüse und Kräutern.
Seltene Gartenschätze
Ganz besondere Gartenschätze wachsen im Bauerngarten und auf mehreren Hochbeeten. Es sind alte, fast vergessene Kulturpflanzen und neue, noch kaum bekannte Gemüse und Kräuter. Wer kennt Spargelerbsen oder die Haferwurzel? Der Baumspinat mit seinen magenta-farbenen Trieben und das Rattenschwanz-Radieschen, dessen skurrile Schoten der Pflanze den Namen gaben, wachsen einträchtig neben Kardone und Gutem Heinrich.
Am Bohnengerüst ranken nicht nur gelbe und blaue Stangenbohnen und die robusten Feuerbohnen, hier wachsen auch die Inka-Gurke aus Peru und Jiao-gulan, das chinesische ‚Kraut der Unsterblichkeit‘. Der Spargelsalat, man verspeist von ihm den Stängel, trägt den Namen Chinesische Keule und der französische Romanasalat mit den dunkelroten Spitzen nennt sich „Teufelsohren“.
Gartenschätze sind auch die vielfältigen Kräuter, am Zaun und im neugestalteten Kräuterbeet. Der Eibisch wurde schon in der Steinzeit als Heilpflanze benutzt, der Alant war bei den alten Griechen geschätzt. Teekräuter und Küchenkräuter gibt es, auch neue Kräuter wie Salzkraut, Pilzkraut oder Sedanina, das nach Karotten schmeckt, bei uns heimisch und trotzdem unbekannt ist.
Wenn die Goldene Königin zwischen dem Paulinchen und der Weißen Schönheit steht, dann geht es um Tomaten. Neben Auberginen und Physalis gedeihen sie in großen Töpfen an der Scheunenwand. Die dunkle ‚Noire de Russe‘ bringt bis 700 g auf die Waage, die ‚Johannisbeer-Tomate‘ ist so klein wie ihre Namensgeberin.

Mit einem Hochbeet für Gurken muss ich mich beim Ernten nicht bücken!

Umweltschutz im Bauerngarten
Der Gemüsegarten wird in Mischkultur betrieben. Bei sorgfältiger Planung können sich Blattläuse und Co. von vornherein nicht zu stark ausbreiten. Die nützlichen Marienkäfer, Florfliegen und ihre Verbündeten fühlen sich wohl und finden Nahrung. An Kräutern wie Borretsch und Herzgespann summen Bienen und Hummeln, auch an einfachblühenden Blumen und Rosen. In einer naturbelassenen Ecke bieten Brennnesseln eine Kinderstube für eine Reihe von Schmetterlingen.
Auch der seltene Schwalbenschwanz, er liebt Fenchel und Liebstöckel, kommt jedes Jahr wieder.
Alle 6 Jahre werden Bodenproben gezogen, um den Nährstoffgehalt zu überprüfen. Gedüngt wird mit eigenem Kompost und mit Pflanzenjauchen aus Brennnessel, Schachtelhalm und Beinwell. Chemischer Pflanzenschutz wird nicht betrieben und ist auch gar nicht nötig. Mehrere alte Obstbäume bieten Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten. Die Gartenwege werden mit Holz-Hackschnitzeln bestreut und bilden eine Barriere für die gefräßigen Schnecken.
Naschen und probieren, bei den verschiedenen Kräutern und Gemüsen, bei Walderdbeeren, Johannis- und Stachelbeeren und den Herbst-Himbeeren ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

Termine

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Führungen in diesem Garten

Meine Gartenschätze
  • Ich zeige gerne meine Gartenschätze von Mitte Juni bis Mitte September.
  • Nur nach Anmeldung
  • Tel. 09628/673
  • E-Mail: Irmgard.Popp@directbox.com

Preis nach Vereinbarung

Lage

Hausen liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach und ist gut erreichbar über die A 6, Ausfahrt Amberg-West und die B 299, Abfahrt Ursensollen.

Bayerns Gartenschätze entdecken mit den Gästeführern „Gartenerlebnis Bayern“

© 2018 IG Gästeführer „Gartenerlebnis Bayern“

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