Kerschlacher Klostergarten

Kräuterführung durch den Kerschlacher Klostergarten
 

Liebe Naturgartenfreunde,

Meine bäuerlichen Wurzeln haben mir früh die Liebe zur Natur, zu Kräutern, Blumen und Stauden beschert. Im idyllischen Voralpenland führe ich Sie durch duftende Kräutergärten und zu alten, sagenumwobenen Bäumen. Auch in meinem privaten Bauerngarten können Besucher gerne einen Blick hinter den Zaun werfen.
Ich führe hier!

Christine Stedele

Ich freue mich auf Ihren Kontakt:

Christine Stedele
Bergstraße 23
86911 Dießen-Obermühlhausen

Telefon: 0 81 96 – 99 95 79
E-Mail: kraeuter.stedele@yahoo.de
Website: www.HerbaLicca.de

Über den Garten

Nicht weit vom berühmten Kloster Andechs, auf einem Höhenrücken zwischen Ammersee und Starnberger See gelegen, befindet sich Gut Kerschlach. Vor ca. 900 Jahren erstmals urkundlich erwähnt als Cherslo“, also Viehweide im Sumpfgebiet.
Das deutet zum einen schon auf die damalige landwirtschaftliche Nutzung hin, zum anderen spiegelt sich im Namen aber auch die Problematik der schweren und feuchten Böden im Voralpenland wider. Über die Jahrhunderte hinweg wechselten immer wieder die Besitzer des Guts: mal gehört es zum Bendiktinerkloster Andechs, mal dem Schloßherrn von Tutzing.
Kräuterbuschen zu Mariä Himmelfahrt
Seit Beginn des 20 Jahrhunderts wird es als Versorgungsgut der Missionsbenediktinerinnen von Tutzing genutzt, ehe es 1997 an den Privatmann Werner Mützel verkauft wird. Das prächtige ehemalige Klostergebäude steht heute unter Denkmalschutz.
Zu den benediktinischen Grundsätzen zählt die Selbstversorgung. Das Gelände des jetzigen Klostergartens war damals bereits Küchen- und Kräutergarten der Klosterschwestern. Nach der Privatisierung des Geländes wurde der Garten in der Tradition eines Klostergartens aber neu angelegt.
16 Beete, teils mit Buchshecken eingefasst, sind um den zentralen Brunnen arrangiert.
Hier tummeln sich verschiedene Heil- und Gewürzkräuter, aber auch zahlreiche Zierpflanzen wie Pfingstrosen, Herbstastern, Gräser, Glockenblumen und die duftende Damaszenerrose „Rose de Resht“. Nicht nur die Besucher erfreuen sich an der blühenden Pracht, auch Bienen und Schmetterlinge fühlen sich vom Duft des Kräutergartens magisch angezogen. Der hohe Gewürzfenchel ist zudem ein Magnet für unzählige Schwebfliegen.
Hochsommer im Klostergarten
Um unserer gefährdeten Insektenwelt weiter unter die Arme zu greifen, entsteht in Zusammenarbeit mit der Grundschule Pähl gerade ein Insektengarten. Hier sollen Hummeln, Marienkäfer, Schmetterlinge, Käfer und Wildbienen ein naturnahes Zuhause finden.

Bei einer Kräuterführung durch den Kerschlacher Klostergarten erfahren Sie mehr über die Vergangenheit der Heil- und Gewürzpflanzen.

Auf welchen Wegen sie zu uns gekommen sind und wie sie schon von unseren Vorfahren als Heil- oder Zauberpflanzen verwendet wurden. Aber auch das hier und heute soll nicht zu kurz kommen: wie kann ich selbst Kräuter in der Küche sinnvoll verwenden, welche Ansprüche stellen sie an die Kultur und wie kann ich der Natur im eigenen Garten schützend unter die Arme greifen?

Führung buchbar von Ende Mai bis Ende September.
Einkehrmöglichkeit im Café Merano auf Gut Kerschlach.

Termine

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Führungen in diesem Garten

Öffentliche Führung im Klostergarten
  • Führung durch den Klostergarten
  • Dauer ca. 90 Minuten
  • Anmeldung für Einzelpersonen möglich

5€

pro Person

Gruppenführung durch den Klostergarten
  • Führung durch den Klostergarten
  • Dauer ca. 90 Minuten

95€

Gruppen bis max. 25 Personen

Lage

Die kleine Ortschaft Gut Kerschlach ist ein Ortsteil von Pähl.
Im oberbayerischen Voralpenland gelegen, liegt der Weiler eingebettet in sanfte Hügel.
Ammersee und Starnberger See sowie das berühmte Kloster Andechs sind nur einen Katzensprung entfernt.
Den Klostergarten erreichen Sie am besten mit dem Auto über die B2 Weilheim-Starnberg.

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